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für evangelische Gemeinden
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Liebe Freundinnen und Freunde, Interessierte und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Werkes!
 
Und er nahm den Kelch, dankte, gab ihnen den und sprach:
Trinket alle daraus; das ist mein Blut des Bundes, das vergossen wird für viele zur Vergebung der Sünden.“
  (Mathäus 26,27-28)
Mit diesem Wort aus den Einsetzungsworten des Abendmahles grüße aus dem Matthäusevangelium grüße ich Sie alle ganz herzlich zum Herbst diesen Jahres.
Mit dem Reformationsfest in diesem Jahr beginnt das Jubiläumsjahr 500 Jahre Reformation, das die Wittenberger Reformation Martin Luthers ganz besonders in den Mittelpunkt rückt. Wir wissen aber natürlich, dass es vor Luther schon Reformatoren gab. Auf den Spuren eines dieser Reformatoren bin ich in diesem Jahr in Prag gewandelt: Jan Hus. Schon hundert Jahre vor Luther hat er den Kelch für alle gefordert. In vielen böhmischen Kirchen kann man es, wie auch in der beeindruckenden Kirche „St. Martin in der Mauer“ in Prag, wo sich die böhmischen Brüder zum Gottesdienst treffen, aber auch die Deutsche Auslandsgemeinde, im Altarraum mit einer schlichten Skulptur sehr schön sehen. Da ist vor der Bibel der Kelch abgebildet. Jeder Besucher der Kirche wird damit daran erinnert, dass in dem einen Kelch, der allen gereicht wird, der neue Bund an alle gegeben wird. Mich hat das sehr beeindruckt vor diesem Altarraum den Gottesdienst mitzufeiern.
Mit herzlichen Segenswünschen für einen gesegneten Einstieg in die Feier des Reformationsjubiläums
Ihr
Dietrich Schneider, Vorsitzender des GAW in Oldenburg

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