Ansprechpartnerin der AG der Frauenarbeit in Oldenburg

tl_files/oldenburg/Frauenarbeit/Frau Beutin - 1.jpg      Rita Beutin
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      26131 Oldenburg

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      E-Mail: gaw@diakonie-ol.de

      GAW-Büro:
      Kastanienallee 9-11
      26121 Oldenburg
                                                   0441-21001-97

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Mitteilungen

 
Aktuelles:
 
Jahresprojekt 2017 Kasachstan und Kirgistan:
 
Bei der Herbstversammlung im November 2016 hat Frau Inge Rühl aus Kassel schon im Vorfeld einen Bericht gegeben über die kleine evangelische Kirche in Kirgistan. Entstanden ist diese im Jahr 1907, als erste deutschstämmige Lutheraner aus dem Gebiet Saratow in Russland kamen. Auch viele der unter Stalin nach Sibirien deportierten ehemaligen deutschen Siedler sind in den 60er Jahren nach Kirgistan und auch Kasachstan umgesiedelt worden. Viele von Ihnen haben das Land zwischenzeitlich verlassen, doch die Kirche existiert weiter und wandelt sich. Zur Gottesdienstsprache Deutsch sind Kirgisisch und Russisch gekommen. Viele junge Menschen sind aktiv und finden in ihren Gemeinden ein Zuhause. Ich selber hatte die Freude und Gelegenheit im vergangenen Jahr mit einer kleinen Delegation Bischof Eichholz und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Bischkek kennen zu lernen. Unsere Gustav-Adolf-Frauengruppe war tief beeindruckt von dem Engagement und fantasievollen Versuchen, Gemeinde aufzubauen und zu kräftigen.
 
Nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Bildung selbständiger Staaten ist es für die kleinen lutherischen Kirchen in Kasachstan und Kirgistan nicht leichter geworden. In einer vom Islam geprägten Gesellschaft suchen die Gemeinden durch ihre Sozialarbeit Aufmerksamkeit und Anerkennung. Mit Hilfsprojekten für behinderte Kinder, Obdachlose, Sozialwaisen und alte Menschen entwickeln sie Orte der Hoffnung und Hilfe in der nachsowjetischen Gesellschaft. Neben den noch stark vertretenen Russisch Orthodoxen Kirchen in beiden Ländern versucht die protestantische Minderheit ihren Glauben in Wort und Tat zu leben. Ihr Engagement unter sehr erschwerten Umständen ist bewundernswert und kann ein Vorbild sein für uns alle. Die Frauenarbeit im Gustav-Adolf-Werk wird 2017 deutschlandweit für die Hilfsprojekte unserer Partner in Kirgistan und Kasachstan werben.
 
Die Frauenarbeit in Oldenburg möchte in diesem Jahr wieder eine Summe von mindestens € 10.000,- weitergeben. Wir hoffen sehr auf Ihre Treue und Spendenfreudigkeit!
 
Zur Erinnerung:
 
Jubiläumsjahr der Frauenarbeit im GAW Oldenburg 2016:
 
In unseren Veranstaltungen im März, Oktober und November 2016 haben wir uns über unser 160jähriges Jubiläum gefreut. Dass wir nach so langer Zeit immer noch den Gedanken der Hilfe und des partnerschaftlichen Austauschs mit vielen Gemeinden und Kirchen weltweit tatkräftig verbreiten dürfen und dafür Spenden einwerben können, macht uns froh und dankbar. Im Jahresprojekt 2016 waren die kleinen evangelischen Kirchen in Bolivien und Kolumbien unsere Partner.
 
Mit Ihrer Aller Hilfe konnten wir € 10.000,- für die Projekte in der IELB (Iglesia Evangélica Luterana Boliviana) und der IELCO (Iglesia Evangélica Luterana de Colombia) weitergeben. Allen Spenderinnen und Spendern danken wir von Herzen. Die auch langjährigen Verbindungen nach Paraguay, Argentinien, Spanien, Polen und Russland konnten wir weiter pflegen. Auch für die Arbeit mit Flüchtlingen in Griechenland haben wir zweckgebundene Spenden weitergeleitet.
 
Bei den vielen Nöten in aller Welt und auch bei uns in Deutschland bleibt es wichtig, dass wir viele Verbindungen in die Diasporakirchen weiter pflegen und ihnen die Treue halten. Dass Ihre Spendengelder nicht in dunkle Kanäle fließen sondern wirklich bei den Kirchengemeinden und den von Ihnen betreuten Kindern und Familien ankommen, können wir mit großer Sicherheit garantieren! Auch durch unsere ehrenamtlichen Reisen und viele persönliche Kontakte besteht ein guter Austausch und auch großes gegenseitiges Vertrauen. Gerne komme ich auch in Ihre Gruppen und Kreise und erzähle von meinen Erfahrungen. Rufen Sie mich gerne an (0441-501110).
 
Mit herzlichem Dank
Ihre Rita Beutin