Herzlich Willkommen

 

Wir, das Gustav-Adolf-Werk e.V. in Oldenburg, unterstützt als Diasporawerk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg evangelische Christen weltweit.
Wir helfen evangelischen Gemeinden, die in der "Zerstreuung", in der "Diaspora" existieren. Sie leben in Teilen der Welt, wo sie in der Minderheit sind - in einem durch andere Konfessionen geprägten Umfeld oder in einer von Krieg und Flucht beherrschten Region. Wir helfen diesen Gemeinden bei Neubau, Sanierung oder Modernisierung von Kirchen, Gemeindehäusern, Altersheimen, Jugendheimen ...
Mit unserer Hilfe könne sie Fahrzeuge und theologische Literatur anschaffen, Schulen betreiben und Menschen zum Leben in schwierigen Situationen ermutigen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.
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Liebe Freundinnen und Freunde,
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Werkes!
Alles ist anders! Corona hat unser Leben völlig verändert und durcheinander gebracht. Wir hätten es vor Kurzem nie für möglich gehalten, dass wir bei uns so etwas erleben müssen. Und doch geht es uns in Deutschland weit besser als ganz vielen Menschen auf der Welt, wie zum Beispiel unseren Partnern in Venezuela und Rumänien, die wir in diesem Jahr unterstützen wollen. Ohne Ihre Hilfe aber ist das unmöglich!
Voraussichtlich können wir in diesem Jahr auch kein Jahresfest mehr feiern.
Wir hoffen auf Sie und danken Ihnen sehr für Ihre Verbundenheit mit unserem Werk, deshalb gestalteten wir einen kleinen Hoffnungsbrief.
Bleiben Sie gesund und uns weiterhin verbunden.
Mit herzlichen Grüßen
Ihr Dietrich Schneider
Ihre Rita Beutin
 
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Liebe Freundinnen und Freunde, Interessierte und
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Werkes!
 
„Siehe, meine Tage sind eine Handbreit bei dir,
und mein Leben ist wie nichts vor dir.
Wie gar nichts sind alle Menschen,
die doch so sicher leben!“  (Psalm 39,6)
 
Vor Kurzem ist mir dieses Psalmwort wieder begegnet.
Es passt erschreckend gerade auch in unsere Zeit.
 
Erstmalig müssen wir ein Jahresfest wegen einer Pandemie absagen.

Dass so etwas im 21. Jahrhundert wieder passieren könnte, hätten die meisten von uns vor ein paar Wochen wahrscheinlich niemals für möglich gehalten. Die Schrecken der Pest-Epidemien des Mittelalters scheinen uns lange vorbei.

Aber nun bekommen wir es drastisch vor Augen geführt: Trotz unseres großen technischen Fortschritts beherrschen wir die Natur nicht wirklich. Wir hoffen und beten natürlich alle, dass unsere Medizin bald Fortschritte macht mit der Entwicklung eines Impfstoffs oder einer Medizin gegen diesen Virus. Aber bis dahin müssen wir alle Abstand halten, dürfen nicht mit uns Fremden direkt und körperlich zusammen kommen und können darum kein großes Fest miteinander feiern.

Uns geht es dabei im Gegensatz zu vielen unserer Partnerkirchen noch sehr gut. Wir haben eine gute medizinische Versorgung, die allerdings auch schnell an den Rand ihrer Kapazitäten kommen kann, wie wir mit Schrecken in Italien und Spanien wahrnehmen müssen. In Italien wollen wir mit dem Notprogramm unserer Zentrale deshalb auch unseren Partnerkirchen helfen, ihr Krankenhaus auszurüsten.

Noch schlimmer ist es in vielen Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas, wo es für die einfache Bevölkerung so gut wie keine medizinische Versorgung gibt.

Wir wollten Ihnen in diesem Jahr Venezuela und die „Casa Hogar“ vorstellen, mit der sich unsere Partnerkirche um Straßenkinder kümmert, und dabei natürlich für diese wichtige Arbeit sammeln. Auch jetzt setzen sich unsere Schwestern und Brüder mit allem, was ihnen möglich ist, für diese Kinder ein. Und wir wollen sie trotz all der Schwierigkeiten natürlich auch dabei unterstützen, so gut wir das können.

Darum sind wir gerade jetzt, wo wir evtl. kaum oder gar keine Kollekte am Sonntag Rogate aus den Gemeinden unserer Oldenburger Kirche bekommen können, ganz besonders auf Ihre direkten Spenden angewiesen.

Jeder Euro hilft und wir bitten Sie ganz herzlich, uns doch eine außerordentliche Spende zukommen zu lassen, damit wir unseren Partnern die im Projektkatalog zugesagten Mittel trotz  dieser Krise noch zukommen lassen können.

Aus Brasilien, aus Joinville, wo Cleo Martin Pfarrer ist, der als Stipendiat 2003/4 in Leipzig studiert und uns in der Zeit mehrfach besucht hat, haben uns diese Links erreicht. Er hat uns zwei Gottesdienste aus seiner Kirche geschickt. Es ist natürlich alles auf Portugiesisch, aber sie können die Lieder mitlesen. Und vielleicht ist es in dieser Zeit der zwangsverordneten Einsamkeit auch mal ganz schön, einen ganz anderen Gottesdienst mitzufeiern.

 
Gottes Segen für Sie und Ihre Lieben und bleiben auch Sie alle behütet und bewahrt.
Ihr  Dietrich Schneider, Pfarrer
 
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