Herzlich Willkommen

 

Wir, das Gustav-Adolf-Werk e.V. in Oldenburg, unterstützt als Diasporawerk der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg evangelische Christen weltweit.
Wir helfen evangelischen Gemeinden, die in der "Zerstreuung", in der "Diaspora" existieren. Sie leben in Teilen der Welt, wo sie in der Minderheit sind - in einem durch andere Konfessionen geprägten Umfeld oder in einer von Krieg und Flucht beherrschten Region. Wir helfen diesen Gemeinden bei Neubau, Sanierung oder Modernisierung von Kirchen, Gemeindehäusern, Altersheimen, Jugendheimen ...
Mit unserer Hilfe könne sie Fahrzeuge und theologische Literatur anschaffen, Schulen betreiben und Menschen zum Leben in schwierigen Situationen ermutigen.
Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über unsere Arbeit.
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Liebe Freundinnen und Freunde, Interessierte und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unseres Werkes!
 
Ich grüße Sie alle mit dem Word für den Monat Februar:
"Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind!" (Lukas 10,20)
So sagt Jesus zu seinen Jüngern, als sie voll Begeisterung zu ihm zurückkommen und berichten, dass ihnen auch die bösen Geister untertan sind in seinem Namen. Das würden wir uns auch manchmal wünschen, vor allem in dieser Corona-Zeit, dass uns nichts Schlimmes etwas anhaben kann, dass wir alle Krankheiten und Nöte besiegen könnten.  Darüber freuen wir uns schon, wenn es uns auch nur ein einziges Mal gelingt. Wenn wir das immer könnten, - das wäre eine Freude! Aber Jesus sagt seinen Jüngern:
"Doch darüber freut euch nicht, dass euch die Geister untertan sind. Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind."
Den ersten Satz hat man bei der Auswahl für den Monatsspruch lieber weggelassen. Das erschien wohl zu kompliziert.
Ich denke aber, dass erst im Gegensatz zu ihm wirklich richtig deutlich wird, was Jesus da seinen Jüngern und auch uns sagen will. Es kommt nicht darauf an, dass wir in Jesu Namen große Wunder wirken, selbst wer weiß wie viele Menschen heilen und retten, Großartiges leisten und tun, eben beweisen, dass wir stärker und mächtiger sind als die größten und mächtigsten Geister.
Danach werden wir von Gott nicht bewertet. Es kommt einzig und allein darauf an, dass unsere Namen im Himmel verzeichnet sind. Und wir dürfen wissen und glauben, dass Gott auch unsere Namen schon im Himmel aufgeschrieben hat.
Dazu sind wir alle in der Taufe im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, in die Gemeinschaft der Kinder Gottes aufgenommen worden. Wir dürfen glauben, dass unsere Namen bei Gott im Himmel aufgeschrieben sind.
Er kennt unser aller Leben.
Und wir sind ihm genauso wichtig, wie der größte Missionar, der berühmteste Heiler und ergreifendste Musiker.
Wir sollen die Gaben, die Gott uns geschenkt hat, natürlich nutzen. Aber wir sollten uns nie über sie freuen, als wären sie das, was unserem Leben Sinn und Bedeutung gibt.
Für Gott sind wir wichtig, auch wenn wir nichts Großartiges leisten, keine besondere Stärke haben. Das, was uns mit Freude erfüllen kann und soll, ist einfach das dankbare Anerkennen, dass Gott unsere Namen bei sich im Himmel aufgeschrieben hat, dass er uns als seine Kinder angenommen hat.
Wir haben das alle nicht verdient. Es ist nicht unsere Leistung. Es ist einfach ein Geschenk Gottes. Und über dieses Geschenk dürfen wir uns freuen. Und darum sind ihm die kleinen und oft auch schwachen Gemeinden genauso wichtig wie die großen und starken. Letztlich leben wir alle davon, dass Gott uns seine Gnade und seine Liebe schenkt.
Er hat auch unsere Namen im Himmel geschrieben.
Ihr
Dietrich Schneider, Vorsitzender des GAW in Oldenburg
 
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Gedanken zur Jahreslosung 2021

von Johannes Merkel, 
Pfarrer der evangelisch-lutherischen Versöhnungsgemeinde in Santiago de Chile
 
„Das Motiv auf dem GAW-Jahreslosungslesezeichen 2021 stammt von einem Fenster in der Kirche „Zum Guten Hirten“ in Santiago de Chile. In dieser Kirche feiert die evangelisch-lutherische Versöhnungsgemeinde Gottesdienst.
Hier ist „unser Vater“ präsent – in Gebet und Predigt, in Liedern und Psalmen.
Hier loben wir seinen Namen und preisen seine Taten.
Hier bitten wir um Trost und Unterstützung.
Hier danken wir für erlebten Segen und erfahrene Nähe.
Mit dem Blick auf das Fensterbild feiern wir die Feste des Lebens und nehmen Abschied von unseren Verstorbenen.
Gottes Barmherzigkeit haben die Gemeindemitglieder dabei nicht nur in ihrer individuellen Biografie vielfach erlebt, sondern auch als Gemeinschaft ..."